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red state riot

 

 

Inhalt

 
 

Playlist

Bring down the Borders
Eastside
Propaganda
Your Rights
Riotgirl
Stand and Fall
Rise up
We need a War
All together now
Last Call

 

 

Label: Friendly Cow Records - Horn 284

Release Date: Mai 2006

Band im Internet: my space

Video im Netz: my space

Herkunft: Florida, USA

 

 

Reviews zu Red State Riot - s/t




Bright Eyes/ Bernd Joachim

Anarchistisch, rebellisch, tödlich dem angesagtem Musikgeschmack gegenüber, voll out, genau wie früher. Ja, so sind RED STATE RIOT und das ist höllisch gut so. Hat die kurze Demo-CD vor ein paar Monaten schon dafür gesorgt, dass mindestens eine weitere Partei aus dem Wohnblock ausgezogen ist, schafft es der 10-Tracker hier, auch den letzten Rest aus der Mietskaserne zu verbannen. Voll auf die Glocke. Beste Früh-Thrash-Statements mit dem weiterentwickelten Hardcore-Wahnsinn zu vermengen, schaffen die Amis locker: die besten Momente aus den 80er-Jahren mit neuen Strömungen in einen Einklang zu bringen, wie ich ihn seit Jahren nicht (mehr) gehört habe! Steht auf einem CD-Info die Einordnung ‚Hardcore’, bekomme ich normalerweise Frostbeulen am ganzen Körper, aber RED STATE RIOT wandeln diese sogleich in Freudebatzen erster Kajüte um, auch wenn der alles umsägende Opener‚ Bring Down The Borders’ in der Gitarren-Rhythmus-Arbeit rotzfrech und unverhohlen bei ‚Whiplash’ (Metallica 1983) klaut. Na und!?
Dass es Pete Gross (Radiobaghdad, Collapsing Lungs, Nuclear Beer), Dean Vincent (M.O.D., I.D.K., Resurrection) und Peter Lloyd (Fifth Gear) nicht nötig haben, nach dem musikalischen Zeitgeist zu schielen, sondern scheißefett ihren Sound in die Abgründe der heutigen Zeit spielen, verdeutlicht ein Groover wie ‚Eastside’ allzu merkbar und ‚Propaganda’ macht kein Geheimnis daraus, als Neuauflage von ‚Hang The Pope’ (Nuclear Assault) bestehen zu können, allerdings mit einem umwuchtenden Megadeth-Zwischenriff, jaaa! ‚Your Rights’ kommt hier in einer zensierten Version an und man möchte sich gar nicht ausmalen, wie die eigentliche Version (vor allem textlich) gestaltet ist. Und wer schon immer wissen wollte, wie man Exodus, Suicidal Tendencies und eine gesunde Portion ‚normalen’ Rock in einen logischen bzw. funktionierenden skurrilen Zusammenhang bringen kann, brenne sich bei ‚Riotgrrl’ bitte alle Arschhaare ab – besser, augenzwinkernder, sarkastischer und S.O.D.-mäßiger geht’s nun wirklich nicht! Dass RED STATE RIOT aber auch mit angezogener Handbremse sehr groovend und mit viel (Gesangs)Melodie tönen können, manifestiert das relaxte ‚Stand And Fall’ überdeutlich. Wie würde ein Ted Nugent klingen, würde er anno 2006 seinen Fies-Rock mit Core mischen? Man lausche ‚Rise Up’ bitte mit besonderer Aufmerksamkeit! Hört Dave Mustaine‚ We Need A War’, würden seine Hörmuscheln glühen und er wüsste genau, welchen Support er auf seine nächste Tour mitzunehmen hätte. ‚All Together Now’ und ‚Last Call’ beschließen dieses Musik gewordene Mörderteil homogen und sogar einigermaßen versöhnlich. Meine erste Höchstwertung für dieses Jahr, Warrior Souls Re-Release von „Salutations From The Ghetto Nation“ mal ausgenommen. 13 von 13 Augen: Bernd Joachim/ Bright Eyes

written by Marco 14.06.2006

Ha Ha, wie geil!!! …ich dachte diese Bands wären alle tot!!! Aber nein, es gibt sie noch …es gab einmal eine Sound irgendwo zwischen Crossover, Trash und Hardcore welcher von Bands wie z.B. MOD, SOD, COC, DRI, SUICIDAL TENDENCIES oder später auch den SPUDMONSTER schwer geprägt wurde. Und genau dort setzten die frei Haudegen von RED RIOT STATE aus Florida an, Ihre 10 flotten und teils voran moshende Tracks, gefüllt mit Spass und Kritik halten uns hier den Spiegel vor!!! Die Produktion ist schön tight geht nach vorne, Spielerisch gibt es keine Mängel, und George W. kommt hier auch nicht zu kurz!!! …der Drummer war seinerzeit übrigends bei MOD tätig, sollte man evtl. noch erwähnen, erschienen ist das ganze bei FRIENDLY COW RECORDS, und alle die fern ab von Trends noch Highlights suchen sollten sich von dem simplen Cover nicht täuschen lassen und bei RED STATE RIOT zugreifen!!! Our rating: 7 of 10 stars.

OX #65

Red State Riot – s/t CD      friendlycow.de

Vor einer Weile hatte ich bereits das Vergnügen, das Demo der Band aus Florida besprechen zu können, und jetzt hat das Trio ein Debütalbum heraus, das rundum überzeugt. Zur Erinnerung: RED STATE RIOT ist die „neue“ Band von Pete Riot, der einst Frontmann der musikalisch wie textlich begeisternden Radiobaghdad war, und nach deren Ende gründete er mit Dean Vincent (ex-Drummer von M.O.D.) und Peter Lloyd R$R. Vom Alte-Schule-Hardcore und Punkrock der Vorgängerband haben die sich etwas entfernt, sind aber weiterhin im Core Bereich unterwegs, wildern jedoch ungeniert im Crossover-Sound der späten Achtziger und frühen Neunziger. Das bedeutet: wuchtiges Drumming (gelernt ist eben gelernt) trifft auf metallische Grooves, eine auch mal nudelnde Gitarre und ein weites Spektrum an Einflüssen von Trash- bis Speedcore. Wer sich also für alte C.O.C. und D.R.I. begeistern kann, wer gerne politisch klare Statements hört und zudem einen Sänger schätzt, der auch hier wieder als kleiner Bruder von Jello Biafra durchgeht, der ist genau richtig und sollte sich diese Band diesen Sommer auch live anschauen. Ebenfalls überzeugend: die schön dicke Produktion. (40:38) (7) Joachim Hiller

Biographie Red State Riot


Red State Riot (Florida/USA) bieten das volle Brett. Die musikalischen Wurzeln liegen im Crossover Metal/ Punk der späten 80er und frühen 90er Jahre. Einflüsse von Bands wie D.R.I., C.O.C., M.O.D., Suicidal Tendencies und Nuclear Assault sind eindeutig vorhanden. Wer jetzt aber denkt einen Klon vor sich zu haben, der täuscht sich gewaltig. Der Sound von RSR ist modern. Die Ingredienzien werden intelligent zusammengefügt und durch die wuchtige Drumarbeit von Dean (ex-M.O.D.) und die Gitarrenwand von Pete Riot (ex-Radiobaghdad) verfeinert. Von Redakteuren als der kleine Sohn von Jello Biafra gefeiert gibt Pete mit seinem teilweise rappigen Gesangstil die Aggressivität, welche den Kessel dann zum Kochen bringt. Auf ihrer vor kurzem beendeten Deutschland Tour haben sie so völlig überzeugt und viele neue Fans gewonnen. Die Videoproduktion zum Track „Bring down the Borders“ ist erfolgreich abgeschlossen worden.
Das Video zur Tour kann angeschaut werden unter: Video

Anspieltips: Riot Girrl, Bring down the Borders, Propaganda

Die Vorgänger Bands der Bandmitglieder:
Pete Riot: Radiobaghdad, Collapsing Lungs, Nuclear Beer
Dean Vincent: M.O.D., I.D.K. Resurrection
Peter Lloyd:Fifth Gear

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